Die Bögen von Rhodos 

Die Altstadt von Rhodos Stadt ist faszinierend. Man fühlt sich in das Mittelalter zurückversetzt. Jeder Winkel sprüht förmlich vor Geschichte.

Besonders beeindruckend finde ich die Mauerbögen zwischen den Häusern. Aber auch die vielen Pflanzen, die in Ritzen und auf Vorsprüngen wachsen, tragen ihren Teil zum Gesamtbild bei. Nicht zu vergessen, gefühlt tausende von Katzen. Die haben es jedoch nicht auf meine Zeichnung geschafft.

Bei einer Tasse Kaffee im Jivino entstand diese Zeichnung. Wie gesagt, Mauerbögen, Blumen, aber keine Katzen.

Agiou Fanouriou

Griechischer Wein …

In der Altstadt von Rhodos gibt es unzählige Gaststätten. Für uns gab es einen Salat, gegrillten Feta und für jeden ein Glas Rotwein im Pizanias.

Das Essen war hervorragend und die Aussicht „zeichnenswert“. 


Hier in der Altstadt könnte ich mich wirklich an fast jeder Ecke hinsetzen und zeichnen. Die zweite Zeichnung ist jedenfalls schon in Arbeit.

Kolymbia – 25 Jahre später

Vor 25 Jahren war Kolymbia auf Rhodos noch ein kleiner Ort mit einer Handvoll Hotels. Das hat sich leider geändert. Heute sind es deutlich mehr Hotels geworden. An der Stelle, an der ich gerade in unserem Hotelzimmer schreibe, war damals noch ein Feld. Aber trotzdem gibt es hier immer noch schöne Ecken. 

Direkt am Strand, am Ende der Eukalyptus-Allee, habe ich heute bei einem Bierchen, mal wieder zum Bleistift gegriffen.

Strand, Kolymbia
Ich denke mal, dass ich hier in den nächsten Tagen noch das eine oder andere Motiv finden werde. 

Kriegt er auch einen Namen?

Um nicht jedesmal das Telefon rauskramen zu müssen, um den Namen eines eher unbekannten Bewohners meiner Sammelwand zu erfahren, sollen Namensschilder verteilt werden. Dazu bietet sich der gebogene Baustein zu Füßen der Figuren ja förmlich an.

Damit es auch hinterher lesbar ist, habe ich mir einen Dymo Labeler gekauft.

IMG_6854

Für die schmalen Steine passt der 6mm breite Streifen recht gut. Leider kann das Gerät auf diesem nicht 2-zeilig schreiben. Für lange Namen muss ich mir noch überlegen, wie ich das umsetze.

Um den Verschnitt zu reduzieren, schreibe ich mehrere Namen in einem Rutsch mit je 3 Leerzeichen als Platzhalter. Wenn das Gerät meint, dass die maximale Länge erreicht ist, wird abgeschnitten.

IMG_6855

Das Schutzpapier lässt sich durch Knicken des Streifens sehr leicht ablösen. Leider ist das Aufkleben auf die Steine etwas fummelig. Es soll ja einigermaßen mittig sein.

IMG_6858

Wie man sieht, gelingt mir das nicht immer. Ich habe aber Angst, dass die Dinger nicht mehr kleben, wenn ich die zu oft wieder abziehe. Was sehr gut passt, ist das Weiß. Der Klebestreifen ist vom Stein auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden.

Ein Punkt, an dem ich übrigens überhaupt noch nicht weiter bin, ist die Frage der Datenbank. Ich hätte gern eine Online-Datenbank, die ich hier auch einbinden kann. Bisher habe ich leider noch nichts gefunden. Vielleicht hat ja einer meiner Leser hierzu einen Tipp.

Tag des Bleistiftes

Heute früh hat mich meine Frau darauf hingewiesen, dass der 30.3. der „Tag des Bleistiftes“ ist. Der Grund dafür ist ein am 30.3.1858 in den USA erteiltes Patent für den Herren Hymen L. Lipman. Patentiert wurde hier die Verbindung von Bleistift und Radiergummi.

Die wenigsten meiner Bleistifte haben zwar einen Radiergummi, aber ich werde sie heute trotzdem ganz besonders ehren.

Und für euch habe ich noch eine kürzlich fertiggestellte Zeichnung. Eine halbfertige Version hatte ich hier bereits gezeigt. Es ist noch eine der Zeichnungen aus Stolberg.

IMG_6893_Stolberg_Schlosstor

Ihr seht hier ein Gittertor mit Blick auf das erste Torhaus des Stolberger Schlosses.

Kann mir jemand raushelfen

Hier kommen heute ein paar Sachen zusammen. Eine Bleistiftzeichnung von einer LEGO-Minifigur unter Einsatz eines neuen Radierstiftes. 


Das Motiv spukte mir schon ein paar Tage durch den Kopf. Es wollte unbedingt raus. Deshalb musste die fertigzustellende Zeichnung aus Stolberg heute noch warten. 

Ich kann nicht einmal sagen, wie ich darauf kam. Das Bild im Kopf war einfach plötzlich da. 

Ich hoffe, es gefällt euch.

Vom neuen Radierer werde ich hier demnächst noch berichten. 

FN-2187

Immer wieder verirren sich bei meinen Amazon-Bestellungen Minifiguren in den Warenkorb. Ich habe für dieses Phänomen noch keine Erklärung. Wenn sie jedoch einmal bei mir angekommen sind, bringe ich es auch nicht übers Herz, sie wieder zurückzuschicken.

Diesmal war es FN-2187. Bekannter ist er jedoch unter seinem angenommenen Namen Finn. Hier trägt er noch seine Stormtrooper-Rüstung.

IMG_6851_Finn.JPG

An der Wand kann er nun neben sich stehen (Manchmal stehe ich auch neben mir!). Wobei mir gerade auffällt, dass ich mir den Film noch einmal anschauen muss. Ist Finn Rechts- oder Linkshänder?

IMG_6853_FinnFinn.JPG

Ach ja, das war natürlich die kleine Tüte unter dem Papierfetzen im letzten Päckchen.

Ist Prime wirklich Prime?

Damit unser leuchtendes Gurkenglas besser zu Geltung kommt, haben wir uns entschlossen, den Schalter mit einem Dimmer auszutauschen.

Da ich mir nicht sicher war, ob ich da jeden dahergelaufenen Dimmer nehmen kann, befragte ich Tante Google. Ergebnis – natürlich funktioniert ein Gespann aus klassischem Dimmer und LED-Leuchtmittel wohl nicht.

Das Ganze endete mit einer Bestellung bei Amazon. Während der Bestellung bot Amazon mir einen Probemonat „Amazon Prime“ an. Da die Technik jetzt komplett installiert ist, nahm ich das Angebot an. (Inzwischen habe ich ja auch was von den ganzen inklusiven Serien und Videos.)

IMG_6848

Die Lieferung war auch am nächsten Tag bei mir. Leider scheint Amazon bei der Verpackung sparen zu müssen. Alles flog einzeln im Karton hin und her. Den Fetzen Papier hätten sie sich auch sparen können. Ist das für Prime-Kunden jetzt so? Dann überlebt die Mitgliedschaft nicht den Probemonat.

Ein kleiner Tipp zum Dimmer, ich hätte ihn beinahe wieder zurückgeschickt. Der dimmt nicht nur, der schaltet auch. Heißt, wenn man ihn anschließt und die Lampe bleibt beim Drehen dunkel, ist er nicht zwangsläufig kaputt. Es reicht, einmal zu drücken. Ja, kaum macht man es richtig, funktioniert es. Potzblitz!

Und was dort unter dem Papierfetzen hervorlugt, das erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Projektionsfläche

Es gibt wieder einen Fortschritt beim Ausbau zu vermelden. Die Leinwand ist da. Und nicht nur das, sie ist sogar schon angebaut.

IMG_6841

Nach langer Suche und Entscheidungsfindung ist es eine Leinwand von der Firma celexon geworden. Wir haben uns das Format 160×120 entschieden.

Der Anbau war recht problemlos. Da sie an einer Leichtbauwand angebracht wurde, habe ich Metall-Hohlraumdübel verwendet. Beim Festschrauben sollte man nicht zu beherzt an die Sache gehen, die Kunststoffkappen mit den Bohrungen könnten das sonst übel nehmen.

Wir haben die Leinwand nach dem Anbau erst einmal ausgezogen gelassen. Es roch leicht chemisch. Der Geruch scheint sich aber schon verflüchtigt zu haben.

Was ich noch lernen muss, ist das Einrollen der Leinwand. Meine Frau greift einfach hin, zieht ein kleines Stück runter und das Ding rollt sich ein. Bei mir klappt das überhaupt nicht.

Da ich das Werkzeug einmal in der Hand hatte, wurde auch gleich das Regal über der Leinwand mit angebracht. Hier müssen wir uns noch entscheiden, ob die Boxen stehen oder liegen sollen. Im Anschluss wurde dann das noch vor dem Zimmer herumlungernde Werkzeug in den Keller gebracht. Wieder ein Schritt in Richtung Wohnlichkeit.

Köln, die Zweite …

Meine letzte Dienstreise führte mich im Januar wieder nach Köln. Beim abendlichen Spaziergang kam ich am historischen Rathaus vorbei.

IMG_6830

Im Dunklen fiel der beleuchtete Bogengang des Rathauses ins Auge. Auf Grund der niedrigen Temperaturen machte ich vor Ort nur eine kurze Skizze mit groben Linien und ein Foto. Im Hotel  angekommen, wurde an der Zeichnung im Warmen mit dem Foto als Vorlage weitergearbeitet.

Fertiggestellt habe ich die Zeichnung in dieser Woche zu Hause.