Irgendwie ist es eskaliert

Was als kleines Experiment begann, ist jetzt irgenwie eskaliert. Vorsichtig habe ich vor ein paar Wochen eine Zeichnung aus Pinterest mit Tuschestiften nachgezeichnet. Eine Glühlampe mit einem Baum und Vögeln. Glühlampen, diese Idee hat Besitz von mir ergriffen.

Inzwischen sind es knapp 60 Zeichnungen. Ein paar davon habe ich hier schon veröffentlicht. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges. Ich habe noch einige Ideen im Skizzenbuch und im Kopf.

Wie gesagt, die Spitze des Eisberges.

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Morgen, ab in den Süden!

Morgen ist es soweit. Lange haben wir uns darauf gefreut. Urlaub! Die Wohnung sieht aus, wie kurz vorm Umzug. Die Meerschweinchen beobachten das Ganze mit leicht skeptischem Blick.

Morgen wird das Wohnmobil abgeholt. Die ganzen Stapel und Häufchen werden verstaut und ab ins Abenteuer.

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Morgen geht es Richtung Südtirol. Natürlich nicht in einem Rutsch. Wir haben ein paar geplante Zwischenstopps, aber das soll uns nicht davon abhalten, an schönen Orten zu verweilen. Unter den einzupackenden Dingen befinden sich natürlich auch meine Zeichenutensilien. Ich werde euch teilhaben lassen.

Morgen, ja morgen geht es los.

Merseburg

Wieder war ich auf einer Dienstreise. Dieses Mal ging es nach Leuna. Das Hotel war jedoch in Merseburg. Um das Zeichnen mit Bleistiften nicht zu verlernen, sollte es mal wieder eine „klassische“ Zeichnung werden. Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Motiv. Viel gibt es dort nicht, aber das, was da ist, macht was her.

Irgendwann fiel mir dann ein Hinweis zu einem Fotopunkt mit Dom-Schloss-Blick auf. Wenn es sich lohnt, von dort zu fotografieren, sollte es auch für mich passen. Und siehe da, es passte:

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RAUMSCHIFF!

Als kleiner Junge faszinierte mich die Weltraumserie von LEGO. Ein paar kleinere Bausätze schafften es, dank Oma, in meine Sammlung.

Lange Zeit war das vergessen. Bis in „THE LEGO MOVIE“ Benny auftauchte. Benny, ein kleiner blauer Astronaut mit gebrochenem Helm und verblichenem Logo auf der Brust. Seine größte Freude war das Bauen von Raumschiffen.

Ich liebe Benny!

Bei Facebook habe ich den kleinen Kerl (fotografiert auf der ComicCon in Stuttgart 2016) als Profilbild. Inzwischen bekam ich auch schon ein T-Shirt mit dem Logo der LEGO-Astronauten geschenkt.

Seit gestern habe ich auch die Figur.

Benny

Eigentlich sammle ich ja die Figuren aus dem StarWars-Universum. Bei dem einen oder anderen mache ich auch mal eine Ausnahme.

Herzlich willkommen bei mir zu Hause!

Tsambika

Heute gibt es nach langer Zeit wieder eine Bleistiftzeichnung. Dieses Mal ein Motiv, welches mir sehr am Herzen liegt. Es ist die Pforte zum Kloster Tsambika auf der Insel Rhodos. Es liegt auf der Spitze eines Berges. Dieses Kloster ist auch heute noch ein Pilgerziel unzähliger Paare, deren Kinderwunsch sich nicht erfüllt. Hier wird die Jungfrau Maria angebetet, dass es mit einer Schwangerschaft doch noch klappt.

Als wir das erste Mal vor 25 Jahren dort waren, war unsere Tochter 2 cm groß. Wir hatten das mit der Schwangerschaft also schon geschafft.

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Trotzdem haben wir das Gefühl, dass irgendjemand seitdem schützend die Hand über uns gehalten hat und wir eine wunderbare Tochter bekamen.

Beim Besuch im April diesen Jahres, war es ein ganz seltsames Gefühl dort oben auf dem Berg. Diese Zeichnung anzufertigen war mir sehr wichtig.

Wenn Bier die Rettung ist

Land unter! Leider galt das für den Keller meiner Mutter. Eigentlich wollte sie sich nur ein Bier holen. Unvermittelt stand sie vor einer Massendemonstration verirrter Regentropfen. Nicht nur, dass Paule Platsch seine Nelke verfehlte, nein, er landete im dunklen Keller.

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Der Übeltäter war dann schnell identifiziert. Das Wasser aus dem Fallrohr sammelte sich direkt an der Hauswand. Das konnte durch den Einsatz von Mülltüten, Kabelbinder und Plastikrohren behoben werden. Das fehlgeleitete Wasser wurde über Eimer aus dem Keller in die Freiheit entlassen.

Und was wurde aus dem Bier? Ja das musste leider im Keller bleiben. Bis zum nächsten Mal. Aber dann bitte ohne Indoor-Swimming-Pool.

Jetzt habe ich nach Paule Platsch den nächsten Ohrwurm: „… Noch muss er zum Keller schwimmen und zur Nacht sein Dach erklimmen …“.

Nicht nur sz, jetzt auch SZ

Das Alphabet hat Zuwachs bekommen. Seit heute gibt es offiziell das große „ẞ“.

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Lange mussten wir darauf warten. Auf den ersten Blick macht diese Einführung nicht so viel Sinn. Mir würde jedenfalls kein Wort einfallen, welches mit einem „ẞ“ beginnt.

Noch einmal darüber nachgedacht, sind mir Ausweis und Pass eingefallen. Dort werden Namen und Nachnamen in Großbuchstaben geschrieben. Nun muss der kontrollierende Beamte nicht mehr grübeln, ob er jetzt einen Herren Groß oder Gross vor sich hat.

Mir fiel aber noch eine andere Frage ein. Wie gebe ich das auf meinem Rechner ein? Die Tastatur kennt den neuen Buchstaben noch nicht. Auch hier kann geholfen werden. Man benötigt logischerweise eine Schriftart, die das Zeichen enthält. Dann soll es unter neueren Windowsversionen möglich sein, mittels <ALT-GR>+<h> den Buchstaben zu schreiben. Alternativ kann man auch die<ALT>-Taste gedrückt halten und im Ziffenblock die 7838 tippen. In HTML kann es über diesen Code (ẞ) auch eingebunden werden. Voraussetzung, wie schon gesagt, die verwendete Schriftart enthält dieses Zeichen auch.

Wer noch ein wenig mehr wissen möchte, bei Wikipedia gibt es einen Artikel zu diesem Thema.

I’m watering in the rain (*sing*)

Machte man sich im alten Griechenland über überflüssige Tätigkeiten lustig, nannte man es „Eulen nach Athen tragen“. Warum? Es gab wohl in Athen schon so viele Eulen, dass es unsinnig war, diese dort auch noch hinzutragen. Außerdem hätten die Eulen, wenn sie es denn gewollt hätten, auch einfach hinfliegen können.

Was hat das jetzt mit meiner folgenden Zeichnung zu tun?

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Der heutige Sonntag ist verregnet. Das ist zum einen schon einmal doof, weil wir die noch nicht ganz trockenen Handtücher draußen auf der Leine gelassen hatten. Zum anderen hat uns die Gartennachbarin leicht ins Staunen gebracht.

Nachdem gestern der Rasen vertikutiert wurde, verteilte sie heute Dünger und Grassamen. So weit so gut. Ungeachtet der Tatsache, dass es in der Nacht geregnet hatte und den ganzen Tag ein Schauer den nächsten jagt, sprengte sie in aller Ruhe ihren Garten. Ja, sie stand mit dem Sprenger im Regen und wässerte den nassen Boden. Es fehlte nur noch der Regenschirm.

Wie kommt man bitte auf solche Ideen?

 

 

Unterm Dach

In Dachgeschosswohnungen wird es im Sommer gern einmal sehr heiß. Gilt das auch für Todessterne? Und überhaupt, wie muss man sich den Dachboden eines Todessternes vorstellen?

Auf die erste Frage habe ich keine Antwort. Bei der Zweiten kann ich weiterhelfen.

Da ist zum einen der Hobbyraum der imperialen Bösewichte. Von hier aus lassen sich bequem ganze Planeten pulverisieren. Im Hintergrund erkennt man die Monitorwand, auf der man dem getroffenen Planeten beim zerbröseln zuschauen kann.

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Gleich nebenan findet man zwei Geschütztürme, die sich synchron nach links und rechts schwenken lassen.

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Außerdem befindet sich in dieser Etage auch eine Reparaturwerkstatt für Droiden. Sehenswert ist hier die Menge an Werkzeug. Hinter dem schwenkbaren Tisch lugt ein kleiner Mouse-Droid vor.

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Zu guter Letzt ist hier auch noch der Besprechungsraum, in dem Darth Vader aufmüpfige Offiziere fernwürgen kann.

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Als Abschluss kommt noch der Aufzug in den Schacht in der Mitte und oben noch ein Deckel drauf. Fertig ist der Todesstern. Jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, dass die X-Wings nicht zu nahe kommen. – Obwohl, das Bauen hat wirklich Spaß gemacht.